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Anhänger am Fahrrad

Foto: Jens Lukas

Viele Eltern stellen sich die Frage: Wie nehme ich mein Kind mit auf die Fahrradtour - und welche Methode ist die sicherste?

Volker Anderl: "Ein Kinderanhänger ist in der Regel als Ein- oder Doppelsitzer erhältlich. Bei den gängigen Modellen ist es möglich, eine Babyschale oder einen Babysitz zu montieren." Dies hat den Vorteil, dass die Eltern schon recht früh mit auf die Fahrradtour nehmen können. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Kinder möglichst wenig Erschütterungen ausgesetzt sind.

Der Handel bietet entsprechend gedämpfte Modelle an. Anhänger sollten zudem mit den notwendigen sicherheitsrelevanten Dingen ausgestattet sein. Hierzu zählen Reflektoren, ein zusätzliches Rücklicht und ein Sicherheitswimpel, der die Autofahrer darauf hinweist, dass der Radler etwas hinter seinem Fahrrad zieht.

Nicht zu hart aufpumpen

Die Reifen des Anhängers sollten nicht zu hart aufgepumpt werden. Durch das Fahren mit weniger Luftdruck werden Schläge und Unebenheiten zusätzlich abgefedert. Käufer sollten darauf achten, dass sie die vom Hersteller angegebenen Zuladungsgewichte nicht überschreiten. Das Ziehen eines Anhängers verändert den Bremsweg des Fahrrads. Fahrer sollten unbedingt prüfen, ob ihre Bremsen voll funktionstüchtig sind. Während der Fahrt sollte das Kind angegurtet sein.

Das ist aus Sicherheitsgründen selbstverständlich, hat aber auch den Vorteil, dass das Fahrverhalten nicht durch schnelles Bewegen von der einen zur anderen Seite negativ beeinflusst wird.

Der Kinderanhänger ist gerade bei längeren Fahrradausflügen ideal geeignet. Die Kinder können bequem sitzen oder auch schlafen und sind vor äußeren Einflüssen, wie Regen und Wind, geschützt.

Veränderte Länge und Breite

Bei den ersten Fahrten mit einem Anhänger sollten die Radfahrer an die veränderte Gesamtlänge und -breite denken. Und wenn jemand seinem Hund eine Pause gönnen will, hat der Fahrrad-Fachhandel auch Hundeanhänger parat.

Text: Jens Lukas